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Faszinierend verstört...
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Alles glitzert (Gebundene Ausgabe) ...ist das erste was mir zu Véronique Ovaldés Roman Alles glitzert einfällt. Ein verzweifelter Befreiungskampf erzählt aus der Sichtweise eines heranwachsenden Kindes bis hin zur jungen Frau, vor dem Hintergrund einer geheimnisvollen und geschichtenumworbenen Katastrophe.
Nikko ist das einzige überlebende Kind nach einer ökologischen Katastrophe, daher sehen die Dorfbewohner sie als mystisch und geheimnisvoll. Man schreibt ihr Zauberkräfte zu und hält sich von ihr fern. Nikko selbst träumt von der Flucht aus dieser katastrophalen Welt, hört auf, die ihr verschriebenen Pillen gegen das Gift in ihren Körper zu nehmen, träumt vom Ende des ewigen Eises, in welchem sie lebt, und von einem weißen, blondhaarigen Retter und tut dabei ganz bewusst unheimlich. Zeigt sich in der traurigen, kleinen Rolle, in der man sie so gerne sieht.
Doch bevor sie in die Welt mit blauen Kaninchen, die auf neongrünem Gras hüpfen entfliehen kann, muss sie noch einiges ertragen. Nicht zuletzt einen brutalen Vater, viele destruktive Liebesbeziehungen und einen gewalttätigen Ehemann.
Ich habe das Buch im Übrigen auf Deutsch gelesen, einen Stern Abzug gibt es deswegen, weil es durchaus Passagen gibt, wo man sich langweilt.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 21. November 2006 |